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Varanasi Indien Ganges


 

 


Varanasi Indien

Varanasi ist eine der atemberaubendsten Städte die ich je besucht habe. Bunt, laut, schrill, hektisch, aber auch ruhig, geheimnisvoll, ekelig, faszinierend und einfach anders.
Varanasi befindet sich ca 800 km östlich von New Delhi in Uttar Pradesh direkt am Ganges.
Varanasi - früher Benares oder Kashi genannt ist die wichtigste der 7 heiligen Städte Indiens bzw. der Hindus. Sie wurde bereits vor über 3000 Jahren in der Mahabharata erwähnt und gilt als eine der ältesten Städte der Erde. Damals hieß sie noch Kashi ( die Leuchtende - Stadt des Lichts ). Der alte Name Benares stammt noch von den Engländern, Varanasi setzt sich zusammen aus den beiden Flüssen Varuna und Assi. Varanasi ist die spirituelle Hauptstadt Indiens und zieht jährlich Hundertausende von Hindu-Pilger an, die hier im heiligen Ganges baden und Bestattungsrituale vornehmen.

Sinn für die meisten strenggläubigen Hindus ist es in Varanasi im Ganges zu baden um sich von den Sünden zu reinigen, dort zu sterben und verbrannt zu werden um den Kreislauf der dauernden Wiedergeburt zu beenden. Entlang des Flusses befinden sich kilometerlange Ghats. Ghats sind nicht anderes als langezogene Treppenartige Stufen die von der Stadt zum Ufer des Ganges führen. Dort baden die Gläubigen im Wasser, manche nehmen einen Schluck und nur wenige Meter weiter werden die Leichen der Verstorbenen verbrannt. Die Asche wird anschließend in den Ganges gestreut. Natürlich werden die meisten Menschen nicht vollständig verbrannt, so daß es immer wieder vorkommt, daß man halb verbrannte Leichen oder Leichenteile im Fluß sieht.
Sehr oft kommt es vor daß Menschen auf dem Weg nach Varanasi sterben und dann auf Massenscheiterhaufen verbrannt werden. Da Holz teuer ist kann man sich vorstellen wie manche halb angekokelte Leichen dann aussehen.

Noch ein persönlichen Wort von mir:
Ich war zum dritten mal in Varanasi und habe viel in Indien gesehen. Aber wie die Menschen - nicht nur Arme, Bettler und Kranke - verbrannt werden ist einfach unwürdig und menschenverachtend. Nicht weil die Menschen öffentlich verbrannt werden, sondern Wie !! Die Inder und Indien sollten sich schämen, Menschen auf einer Müllhalde zwischen Kuhscheiße, Hunden, Ziegen und Müll halb anzukokeln und dann dem Fluß zu überlassen. Da wird ein Scheiterhaufen errichtet, einen Meter daneben kackt die Kuh, ein Hund pißt auf den Scheiterhaufen; all das interessiert niemanden. Der Verbrennungplatz gleicht einer Müllhalde. Für mich eine Schande .... und ein Zeichen daß Geld trotz aller zur Schau gestellten Heiligkeit mehr wiegt als die Religion....
Das aber ist meine persönliche Meinung. Schaut euch alle Bilder an, am Schluß seht ihr wo und wie unwürdig die Leute verbrannt werden...

Mittlerweile wird fast jeden Abend am Hauptghat den Dashashwamedha Ghat eine Zeremonie vollzogen zu der viele Gläubige aber meisten auch indische Touristen kommen.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind:
In den verwirrenden Gassen der Stadt liegen rund 2.000 Tempel, darunter der "Goldene Tempel" Kashi Vishwanath, der dem Hindu-Gott Shiva gewidmet ist. Dann der berühmteste Ghat der Dashashwamedha Ghat, der Vishwanath beim Manikarnika Ghat, der Tempel Bharat Mata Mandir, der Durge Tempel, oder eine kleine Tour zum Ramnagar Fort. Man kann auch für ca 10 € eine Bootsfahrt auf dem Ganges unternehmen. Am Besten Abends in Verbindung mit der Zeremonie am Dashashwamedha Ghat

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