Bevölkerung Indien Einwohner Gond Kondh

Adivasi ethnische Minderheiten Kasten Stammesgruppen Indoarier

Strand Goa Indien


 

 


Bevölkerung Indiens

Indien mit ca. 1,2 Milliarden Einwohnern ist nach China das bevölkerungsreichste Land der Erde. Jeder fünfte Einwohner unseres Planeten ist demnach Inder. Etwa 70% leben auf dem Lande.
Das durchschnittliche Alter der indischen Bevölkerung lag 2012 bei 24 Jahren, während die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer 64 Jahre und für Frauen 66 Jahre betrug. Indien ist somit eines der wenigen Länder der Erde, in denen die Lebenserwartung bei Männern und Frauen fast identisch ist. Ein Drittel der Bevölkerung ist jünger als 15 Jahre. Indien gehört auch zu den Ländern, in denen es deutlich mehr Männer gibt: auf 1000 Männer kommen 913 Frauen.
Die Analphabetisierungsrate liegt bei 45%. Bei den Frauen sind es ca 70%.

Indien ist ein Vielvölkerstaat. Etwa 70 % der Bevölkerung sind Indoarier. 26 % gehören zu den Draviden, die hauptsächlich im Süden Indiens leben. Der Rest entfällt auf sonstige Völkergruppen, vor allem tibeto-birmanische, Munda- und Mon-Khmer-Völker im Himalayaraum sowie Nordost- und Ostindien.
Ethnisch wird der Norden von den hellhäutigen großgewachsenen Indiden geprägt. Im Süden und Südosten bilden die Melaniden (Schwarzinder) die zweite ethnische Hauptgruppe. Viele Bergvölker des Himalaya und dem Nordosten gehören zu den Mongoliden. Eingeborene wie die Weddide leben in den Wäldern des Dekan.

Vergessen wird oft dass es schätzungsweise 80 Millionen Divasi bzw. "Ureinwohner" gibt. Zu den größten Stammesgruppen gehören die Gond (auch Kondh). Selber bezeichnen sie sich als Adivasi, obwohl sie ethnisch höchst uneinheitlich ist. Die indische Verfassung erkennt mehr als 600 Stämme als sogenannte scheduled tribes an. Sie stehen meist außerhalb des hinduistischen Kastensystems und sind trotz bestehender Schutzgesetze sozial stark benachteiligt. Hohe Bevölkerungsanteile haben die Adivasi in der Nordostregion, besonders in Mizoram, Nagaland, Meghalaya, Arunachal Pradesh, Manipur, Tripura, Sikkim, sowie in den ost- und zentralindischen Bundesstaaten Jharkhand, Chhattisgarh, Orissa und Madhya Pradesh. Auf Grund der sozialen Diskriminierung genießen linksradikale Gruppierungen wie die maoistischen Naxaliten bei Teilen der Adivasi starken Rückhalt. Dazu kommen separatistische Bewegungen verschiedener Völker - etwa der mongoliden Naga, Mizo und Bodo, aber auch der indoarischen Assamesen.

Die Mehrheit der Bevölkerung lebt von Reisanbau, Ackerbau und Viehzucht.

 

 

 

Die Hauptsprachen sind:

Hindi 40%; Telugu 8%; Bengali 8%; Marathi 7,5%; Tamil 7%; Urdu 5,5%; Gujarati 5%; Kannada 4%; Malayalam 4%; Oriya 3,5%; Punjabi 3%; Assamese 1.18%; Konkani (Goa) 0.23%; und viele andere

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